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Serie

Emotionen – Angst – Teil 3

Wenn wir über die verschiedenen Emotionen nachdenken, die unser Leben bereichern und vielfältig machen, dann gehört auch die Angst als eine der Grundmotivationen dazu. Da wir Menschen sehr unterschiedlich sind und individuell auf Herausforderungen und Sorgen reagieren, haben manche von uns verstärkt mit der Angst zu kämpfen und andere weniger oder sogar gar nicht. Alles ist okay! Die Frage ist vielmehr: wie gehst du mit deiner Angst um, bzw. was kannst du tun, wenn die Angst dich überkommt und dich lähmt oder wenn du vielleicht sogar mit körperlichen Beschwerden reagierst?

Ich möchte dir heute ein paar Tipps an die Hand geben, wie du reagieren kannst, wenn die Angst dich überkommt. 

  • Halte dir ermutigende Bibelverse vor Augen und spreche sie am besten laut aus. Vielleicht kannst du Verse, die dir Zuversicht schenken und Halt geben, auch sichtbar irgendwo in der Wohnung hinhängen, zum Beispiel an den Spiegel, Kühlschrank oder Nachtisch.
  • Mache dir Lobpreismusik an und singe laut mit. Lobe Gott inmitten deiner Angst. Oft verliert die Angst seine Macht, wenn du Gott inmitten deines Sturms anbetest.
  • Stelle dir vor, dass du dich an das Kreuz klammerst. Jesus hat den Tod am Kreuz besiegt. Er versteht dich in deiner Angst, weil er selbst unter großer Angst litt. Er hält dich fest in seinen Händen!
  • Bewege dich. Sport oder ein strammer Spaziergang helfen häufig, um den inneren Stresspegel abzusenken.
  • Rufe eine Freundin an oder schreibe ihr eine Nachricht und bitte sie, für dich zu beten. Überhaupt hilft es oft schon, wenn du mit einer Person deines Vertrauens über deine Angst redest und dir jemand zuhört.
  • Lenke dich ab. Lass deine Gedanken nicht permanent um deine Sorgen und Probleme kreisen. Was könnte dir dabei helfen, auf andere Gedanken zu kommen? Vielleicht einen Kuchen backen oder ein Großputz? Ein schöner Film im Fernsehen oder Sport?
  • Lass die Finger von den Suchmaschinen im Internet. Gerade bei Ängsten, die durch körperliche Symptome ausgelöst werden, führt das Recherchieren im Netz häufig zu noch größerer Angst. In den meisten Fällen sind die dort gestellten Diagnosen nicht zutreffend. Geh lieber direkt zum Arzt, wenn du dir Sorgen um deine Gesundheit machst.

Wie gut, dass wir in Jesus einen Gott haben, der uns versteht in unseren Ängsten, der uns hält und der uns hilft, inmitten der Angst neuen Frieden und Zuversicht zu finden. Wenn wir von der Angst gepackt werden und ein Wunder brauchen, dann dürfen wir auf Jesus schauen, der uns zuspricht:

„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!“ (Jesaja 41, 10)

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